Von Berlin bis München kamen 20 Aikidoka zur Trainer-C-Fortbildung nach Hachen. Drei Tage lang ging es um Aikido, Qi Gong, Waffenarbeit, Lernen, Inklusion und vor allem um den gemeinsamen Austausch.

Drei Tage Aikido, Austausch und neue Impulse in Hachen

20 Teilnehmende, viele unterschiedliche Erfahrungen und ein gemeinsames Ziel: neue Ideen für die Arbeit als Trainerin und Trainer mitzunehmen. Vom 2. bis 4. Oktober 2026 traf sich eine Gruppe aus ganz Deutschland zur Trainer-C-Fortbildung in Hachen.

Von Berlin bis München waren die Teilnehmenden angereist, um ein Wochenende lang gemeinsam zu lernen, zu trainieren und sich auszutauschen. Veranstaltet wurde die Fortbildung vom Deutschen Aikido-Bund und ausgerichtet durch den Aikido-Verband Nordrhein-Westfalen. Lehrgangsleiter war Frank Steinmann. C-Trainer_Weiterbildung.pdfPDF

Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, was dieses Wochenende besonders machte: eine offene Atmosphäre, eine engagierte Gruppe und ein Programm, das bewusst über die rein technische Seite des Aikido hinausging.

Neue Perspektiven für das Training

Der Einstieg am Freitagabend stand unter dem Thema „Haltung & Positionierung im Aikido“. Damit war bereits die Richtung für das Wochenende vorgegeben: nicht nur Techniken üben, sondern auch das eigene Verständnis von Training, Vermittlung und Wirkung weiterentwickeln. 2026_10_02-04_Stundenplan_FoBi_Hachen_Stand_2026_02_08.pdfPDF

Am Samstagmorgen führte Frank Vogelsberg in Qi Gong ein. Theorie und Praxis wurden miteinander verbunden und durch Vergleiche zum Aikido ergänzt. So entstanden neue Blickwinkel auf Haltung, Bewegung und Körperwahrnehmung.

Später ging es unter dem Arbeitstitel „Lernen lernen“ mit Christian Dürich um Fragen rund um Vermittlung und Lernprozesse. Anschließend wurde es wieder praktischer: Frank Mercsak leitete eine Einheit zur Abwehr gegen Bokken.

Den Abschluss des Samstags bildete Lisa Steinmann mit „Mit Inklusion gewinnen“. Gerade dieser Wechsel zwischen sportpraktischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Themen machte die Fortbildung so vielseitig.

Viel Stoff zum Mitnehmen

Besonders wertvoll waren auch die Beiträge der externen Lehrenden. Mit fundiertem Wissen und praxisnahen Strategien gaben sie viele Anregungen, die sich direkt in die eigene Arbeit in den Vereinen übertragen lassen.

Dabei ging es nicht darum, fertige Rezepte mitzugeben, sondern neue Denkanstöße zu schaffen. Genau das machte viele der Gespräche auf und neben der Matte so interessant.

Katana und ein gemeinsamer Abschluss

Am Sonntag rückte noch einmal ein ganz anderer Aspekt der japanischen Kampfkunst in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Katana – die Waffe der Samurai“ beschäftigte sich die Gruppe mit Historie, Herstellung und Anwendung des japanischen Schwertes.

Eine gemeinsame Feedbackrunde bildete anschließend den Abschluss des Lehrgangs.

Mehr als nur Fortbildung

So wichtig die fachlichen Inhalte waren, mindestens ebenso wichtig war das Miteinander. Gemeinsames Training, Gespräche in den Pausen und der Austausch am Abend sorgten dafür, dass aus einer Fortbildung schnell ein gemeinsames Wochenende wurde.

Die Stimmung in der Gruppe war durchweg angenehm und offen. Viele neue Impulse konnten mit nach Hause genommen werden – für das eigene Training ebenso wie für die Arbeit in den Vereinen.

Und offenbar war die gemeinsame Zeit in Hachen so gelungen, dass bereits jetzt Vorfreude aufkommt:

In vier Jahren möchte die Gruppe wieder zusammenkommen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Referentinnen und Referenten, an die Lehrgangsleitung und natürlich an alle Teilnehmenden, die dieses Wochenende mit Leben gefüllt haben.